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Brigitta Seidel
Wasser für die Geest. 40 Jahre Wasserverband Treene
216 Seiten, zahlreiche Illustrationen, Herausgeber: Wasserverband Treene Osterwittbekfeld 40, 25872 Wittbek 9,80 Euro ISBN 978-3-936017-15-1 |
| Bestellmöglichkeiten ab 11.12.2008: direkt beim Pellworm Verlag oder beim Buchhandel |
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Kurzbeschreibung |
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Anlass dieser Publikation ist der 40. Geburtstag des WV Treene. Er war der letzte Wasser-beschaffungsverband, der im Dienstbezirk des damaligen Marschenbauamts Husum gegründet wurde. Damit wurde die noch bestehende Lücke in der Versorgung der Bevölkerung der südlichen und westlichen Teile der ehemaligen Kreise Husum und Schleswig mit sauberem und hygienisch einwandfreiem Trinkwasser geschlossen. Doch es war ein langer und mitunter steiniger Weg bis zur Gründung des Verbandes von 12 Gemeinden in Andresen’s Gasthof in Ostenfeld am 21.11.1968, der hier im Einzelnen nachgezeichnet wird. |
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Sechs waren es aus dem südlichen Gebiet des Kreises Husum: Im Gründungsjahr 1968 und dann 1969 traten 14 Gemeinden dem WBV Treene bei, in den Jahren 1979 bis 1989 waren es 17 Gemeinden, zwischen 1980 und 1989 waren es 8 Gemeinden und zwischen 1990 und 1994 noch einmal 10, darunter die 6 Gemeinden des WVV Uthlande. Heute gehören 46 Gemeinden zum Versorgungsgebiet (700 km²) mit 46.200 Einwohnern in drei Landkreisen. Das Verbandsgebiet erstreckt sich von der Hallig Südfall im äußersten Westen bis nach Lottorf, Geltorf und Selk im Osten, Norderstapel im Süden und Bollingstedt im Norden. Der Buchtitel „Wasser für die Geest“ erscheint wie ein Paradox, denn wer über Wasser verfügt, das sind die Geestgemeinden und Geestgebiete. Daher ist die Geschichte des WV Treene auch zu einem großen Teil von einer ausgesprochenen Kultur der Wasserversorgung geprägt. Der Gedanke einer gemeinsamen Wasserversorgung auf genossenschaftlicher Basis reicht weit zurück. Hier im Verbandsgebiet des WV Treene finden sich die ältesten Wasserleitungsgenossenschaften wie die in Schwabstedt von 1888, in Hollbüllhuus von 1906, in Norderstapel von 1913 und Wohlde von 1914, die teilweise bis in die 1980er Jahre Mensch und Vieh in ihren Gemeinden mit Trinkwasser versorgten. Neben diesen größeren Wasserleitungsgenossenschaften gab es noch eine Vielzahl an kleineren, die nur wenige Haushalte umfassten und die Unmenge an privaten Hausbrunnen, aus denen die Eigentümer sich und ihren großen Viehbestand seit alters her versorgten. Dies prägte vielfach den starken Vorbehalt der Gemeinden, sich zu einem überregionalen Verband mit zentraler Wasserversorgung aus einem weit entfernt liegenden Wasserwerk zusammenzufinden. Fast ein Drittel des Buches schildert diesen Wandel aus Sicht einer jeden der 46 Gemeinden und zeichnet ihren Weg bis zu ihrer Mitgliedschaft im WV Treene auf. Daneben hält das Buch eine Fülle an Informationen rund um die moderne Trinkwasserversorgung und Abwasserbeseitigung bereit. Grafiken, Statistiken, Schaubilder, Analysen und viele Fotos gewähren einen Einblick in die Arbeitsweise eines kommunal gestützten Wasserverbandes. Dokumentiert wird ferner, wer hinter dem Unternehmen stand und steht, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind und welche Bürgermeister und Gemeindevertreter die Geschicke des Verbandes in der Vergangenheit führten und heute lenken. |
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